Wir - das sind Monika und Dietmar Börner. Wir leben mit fünf Bearded
Collies auf einem ehemaligen Bauernhof mitten in einem 200 Seelen-Dorf in
der Westlausitz. Hier sind die Hügel flach und die Felder groß. Es gibt
Kiefernwälder, Laub- und Mischwälder, Teiche und Seen und Jahrhunderte
alte deutsche und sorbische Kultur. Ideal für Beardies! Man kann mit
ihnen wandern, Rad fahren, Spazieren gehen, sie auf den Wiesen und in den
klaren Bächen toben lassen.
Das vollständig eingezäunte Grundstück ist groß. So groß, dass die
Hunde gemeinsam wachen, toben, spielen oder sich aus dem Wege gehen
können.
Außer uns und den fünf Beardies leben hier noch zwei Katzen, zwei
Schafe, drei oder mehr Kaninchen, sechs Wellensittiche, vier Fasane, sechs
bis acht eierlegende Hühner und diverses anderes Getier.
Für netten Besuch sind wir immer zu haben. Wer mit freundlicher
Absicht kommt, ist stets willkommen zu einem Plausch über Beardies und
weniger wichtige Dinge des Lebens. Wenn möglich, bitte vorher anmelden.
Wie wir unsere Beardies fanden? 1991 wollten wir auf den Hund kommen.
Damals war die Rasse in unserem Landstrich beinahe unbekannt, deshalb
stießen wir auf unserer Suche nach einem freundlichen, mittelgroßen
Lebensbegleiter nicht sofort auf Bearded Collies. Erst die nicht enden
wollende Begeisterung einer tierliebenden Hamburger Familie weckte unser
Interesse. Also kauften wir ein Beardie-Buch, in dem wir uns fest lasen,
forschten nach Welpen und fanden so "Klio von den Waldgeistern",
unsere Jette. 11 Jahre lebten wir mit ihr, anfangs in einer
Wohnung, später in Haus und Garten. Als Jette älter wurde, bekam sie
eine Spielgefährtin, Polly (Drover's Lane Delight), die von ihr viel
Gutes und manche Unart gelernt hat. Jette ging 2002 über die
Regenbogenbrücke. Mit ihrer großen Liebe impfte sie uns mit dem
Beardie-Virus: Wer einmal Beardies hatte ...
Vor einigen Jahren machte sich Dietmar selbständig und arbeitete zu Hause. Damit war
die wichtigste Voraussetzung für die Hundezucht gegeben: Zeit, die selbst
verplant werden kann. Bis dahin waren zwar unsere Hunde auch stets bei uns: Auf
Arbeit, zu Hause, im Urlaub und auch sonst. Jetzt wollten wir aber mehr
tun: Wir wollten züchten, zumal Fee (Drover's Lane Fairness) zu uns kam. Nun hieß
es, Züchterweisheiten zu pauken und vieles
Organisatorische zu bewältigen, damit die Zucht von vorn herein eine hohe
Qualität bekommt. In diesem Prozess hat uns die Landesgruppe Sachsen des
Clubs für Britische Hütehunde, der wir angehören, viel geholfen. Hier
haben wir Züchterfreunde gefunden, Fragen stellen und Erfahrungen austauschen
können, auch viele gute Ratschläge bekommen.
Wir wissen jetzt auch, dass Beardie nicht gleich Beardie ist, dass mit
der Zucht dieser Hunderasse innerhalb des
Standards viel Verantwortung übernommen wird (oder eben auch nicht) und
dass bei jeder züchterischen Veränderung das Wohl des Tieres im
Vordergrund zu stehen hat.